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Wassertropfen fällt auf eine Wasseroberfläche und zieht Kreise

Was wir für Sie untersuchen

Probenahme und Analyse von Trinkwasser nach der Trinkwasserverordnung. Wir nehmen die Proben, das untersuchende Labor analysiert sie.

Legionellen im Trinkwasser

Wir untersuchen Legionellen im Trinkwasser, warm und kalt. Bei jeder Probe messen wir auch die Wassertemperatur, denn sie zeigt, ob sich Legionellen vermehren können.

Was sind Legionellen?
Bakterien, die natürlich im Wasser vorkommen. In Warmwasseranlagen vermehren sie sich stark, wenn das Wasser zwischen etwa 25 und 45 °C warm ist oder lange steht, zum Beispiel in großen Speichern und wenig genutzten Leitungen.
Gefährlich sind sie, wenn man feine Wassertröpfchen einatmet, etwa beim Duschen. Sie können eine schwere Lungenentzündung auslösen (Legionärskrankheit) oder ein grippeähnliches Fieber. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Raucher und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Das Trinken des Wassers gilt als unbedenklich.
Wann Pflicht?
Bei einer zentralen Warmwasseranlage mit Duschen, wenn das Gebäude vermietet oder öffentlich genutzt wird und kein Ein- oder Zweifamilienhaus ist.
Vermietet: mindestens alle 3 JahreÖffentlich genutzt: mindestens einmal jährlichNeue Anlage: erste Untersuchung 3 bis 12 Monate nach Inbetriebnahme
§ 31 TrinkwVAngebot anfordern
Legionellen-Quiz: Ist Ihr Gebäude prüfpflichtig? →

Was passiert, wenn Legionellen gefunden werden?

Erreicht ein Ergebnis den technischen Maßnahmenwert von 100 KBE pro 100 ml, muss der Betreiber unverzüglich handeln. Der Ablauf in fünf Schritten:

1
Meldung
Das Labor meldet den Befund dem Gesundheitsamt. Lassen Sie sich die Meldung bestätigen, sonst müssen Sie selbst melden.
So helfen wir: Sie erhalten von uns das Ergebnis und den Nachweis der Labormeldung.
2
Nutzer informieren
Informieren Sie Mieter und Nutzer zeitnah, schriftlich oder per Aushang, mit einfachen Schutzhinweisen. Bei sehr hohen Werten kommt ein Duschverbot oder ein Sterilfilter an den Duschen dazu.
So helfen wir: Auf Wunsch erhalten Sie eine Vorlage für den Aushang.
3
Ortsbesichtigung und Risikoabschätzung
Eine unabhängige Person mit hygienisch-technischem und hygienisch-medizinischem Sachverstand besichtigt die Anlage und erstellt eine schriftliche Risikoabschätzung. Sie darf nicht an Planung, Bau oder Betrieb der Installation beteiligt sein.
So helfen wir: Wir vermitteln den Fachpartner und nehmen die weiteren Proben.
4
Sanierung
Ein Fachbetrieb behebt die Ursachen. Sie teilen die Maßnahmen dem Gesundheitsamt mit und bewahren die Unterlagen 10 Jahre auf.
So helfen wir: Auf Wunsch halten wir den Kontakt zum Gesundheitsamt.
5
Nachuntersuchung
Etwa eine Woche nach der Sanierung und danach im Abstand von rund drei Monaten wird erneut geprüft. Sind die Ergebnisse unauffällig, gilt wieder der normale Turnus.
So helfen wir: Wir nehmen die Nachuntersuchungen vor.
Wie dringend ist es?
Einstufung nach DVGW-Arbeitsblatt W 551
ab 100 KBE/100 ml
Mittlere Kontamination
Sanierung innerhalb von höchstens einem Jahr.
über 1.000 KBE/100 ml
Hohe Kontamination
Sanierung innerhalb von höchstens drei Monaten.
über 10.000 KBE/100 ml
Extrem hohe Kontamination
Sofort handeln: Desinfektion und Nutzungseinschränkung, zum Beispiel ein Duschverbot.
Fristen und Umfang stimmt das zuständige Gesundheitsamt im Einzelfall ab.
§ 51, § 52, § 53 TrinkwV · DVGW W 551

Bakterien und Keime im Trinkwasser

Bakterien und Keime gelangen über Schmutz, Fremdwasser oder Beläge in den Leitungen ins Trinkwasser. Die meisten zeigen an, dass etwas ins Wasser gekommen ist, das dort nicht hingehört. Einige können selbst krank machen. Wir nehmen die Proben für die mikrobiologische Untersuchung. Untersucht werden zum Beispiel:

Wählen Sie einen Wert, um mehr zu erfahren.
E. coli
Ein Darmbakterium. Wird es gefunden, ist das ein klarer Hinweis auf eine Verunreinigung mit Fäkalien, etwa über Fremdwasser oder eine undichte Stelle. Es kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.
Coliforme Keime
Eine Gruppe von Bakterien, die im Darm, aber auch im Boden und auf Pflanzen vorkommt. Sie zeigen an, dass Schmutz oder Fremdwasser in die Leitungen gelangt ist.
Enterokokken
Darmbakterien, die länger überleben als E. coli. Sie weisen auf eine Verunreinigung mit Fäkalien hin, auch wenn sie schon einige Zeit zurückliegt.
Pseudomonas aeruginosa
Ein Umweltkeim, der sich in Belägen in Leitungen und Armaturen festsetzt (Biofilm). Er kann Infektionen der Haut, der Ohren, von Wunden oder der Lunge auslösen, vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Clostridium perfringens
Bakterien, die sehr widerstandsfähige Sporen bilden. Ihr Nachweis deutet auf einen Einfluss von Oberflächenwasser oder eine ältere Verunreinigung hin.
Koloniezahl 20 °C und 36 °C
Die Gesamtzahl der Keime im Wasser, gemessen bei zwei Temperaturen. Sie ist ein allgemeines Maß für die hygienische Qualität. Steigt sie plötzlich, hat sich im System etwas verändert, zum Beispiel durch stehendes Wasser.
Wann sinnvoll?
Für Betreiber von Gebäuden gibt es keine Routinepflicht. Die regelmäßigen Untersuchungen am Hausanschluss gehören zum Wasserversorger. Sinnvoll ist die Untersuchung bei Hinweisen, dass die Installation das Wasser verändert, etwa nach Beschwerden von Bewohnern, oder auf Anordnung des Gesundheitsamts.
§ 28, § 48, § 61, § 65 TrinkwVAngebot anfordern

Schwermetalle aus der Hausinstallation

Metalle lösen sich aus Rohren, Loten und Armaturen, vor allem wenn das Wasser lange in der Leitung steht. Man sieht und schmeckt sie meist nicht. Einige schaden schon in kleinen Mengen, wenn man sie über längere Zeit aufnimmt. Standardparameter sind:

Wählen Sie einen Wert, um mehr zu erfahren.
Blei
Gelangt vor allem aus alten Bleileitungen ins Wasser. Blei schädigt auf Dauer das Nervensystem und die Blutbildung. Besonders gefährdet sind Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder.
Cadmium
Kann aus verzinkten Stahlrohren und Loten stammen. Es reichert sich im Körper an und kann Nieren und Knochen schädigen.
Kupfer
Löst sich aus Kupferrohren, vor allem bei neuen Leitungen und wenn das Wasser lange steht. In größeren Mengen kann es Magen-Darm-Beschwerden auslösen, für Säuglinge ist es besonders kritisch.
Nickel
Stammt meist aus vernickelten oder verchromten Armaturen, besonders wenn sie neu sind. Nickel kann Allergien auslösen oder verstärken.
Eisen
Entsteht durch Rost in Stahlrohren. Gesundheitlich meist unbedenklich, aber das Wasser wird bräunlich, schmeckt metallisch und hinterlässt Ablagerungen. Ein Hinweis auf Korrosion in der Leitung.

Die Probenahme erfolgt als Zufallsprobe (Z-Probe) oder als gestaffelte Probenahme. Welche Methode passt, besprechen wir mit Ihnen.

Wann sinnvoll?
Für Betreiber von Gebäuden gibt es keine Routinepflicht. Sinnvoll ist die Untersuchung bei vermuteten Bleileitungen, bei einer neuen Installation, bei Hinweisen auf eine Belastung aus der Installation oder auf Anordnung des Gesundheitsamts.
Sind in einem gewerblich oder öffentlich genutzten Gebäude Bleileitungen vorhanden oder anzunehmen, müssen Betreiber die Nutzer informieren.
§ 17, § 48, § 61, § 64, § 65 TrinkwVAngebot anfordern
reinewasser, sanitas per Aquam
Trinkwasser-Probenahme und Analyse für Vermieter, Verwaltungen und Gebäudebetreiber in Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Esslingen und der ganzen Region.
Leistungen
LegionellenMikrobiologieSchwermetalleRisikoabschätzung
Für wen
VermieterHausverwaltungen und WEGBetreiber öffentlicher und gewerblicher Gebäude
Kontakt
reinewasser UG (haftungsbeschränkt)
Dorotheenweg 7
70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon 0711 722 49 524
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